Faszienyoga gegen Rückenbeschwerden

Sitzen ist das neue Rauchen! Die Deutschen haben „Rücken“!

Etwa 80 % der Deutschen leiden in ihrem Leben mindestens einmal unter ungeklärten Rückenschmerzen. Schuld ist unsere Sitzkultur, Fehlhaltung durch nach unten geneigten Kopf um auf den Computer oder das Smartphone zu gucken und vor allem Stress. Ja, Stress und Rückenschmerzen können zusammengehören. Was der Arzt oft nicht mittels MRT oder Ultraschall diagnostizieren, aber der Osteopath oder Physiotherapeut fühlen kann, ist das verklebte Bindegewebe, sprich die verhärteten Faszien. 

Die Faszien durchziehen unseren gesamten Körper, umhüllen Organe, Muskeln, Muskelfasern und Sehnen. Dort im Fasziengewebe sitzen auch Schmerzrezeptoren, welche bei Stress und Bewegungsmangel aktiviert werden. Oft hat man auch Schmerzen in einem Körperbereich, obwohl die Faszien an einer anderen Stelle im Körper verhärtet sind. Dies hängt damit zusammen, dass die Faszien wie eine Perlenkette oder Gummibänder zusammenhängen. Eine Kette verläuft zum Beispiel von der Fußsohle (Plantarfaszie) über die Wade, der Oberschenkelrückseite entlang des Rückens bis hin zur Schädeldecke. Wird die Beinrückseite gedehnt, so kann sich dies daher auf Rückenschmerzen oder auch Nackenschmerzen positiv auswirken. 

Rückenschmerzen sind der Hauptgrund weswegen viele Menschen mit Yoga anfangen. Warum? Weil Yoga wirklich hilft! Natürlich kann auch Massage, Akupunktur oder Wasser trinken helfen, aber am effektivsten ist und bleibt immer noch Bewegung und Dehnung. Im Faszienyoga geht man auf die geschilderte Thematik besonders ein. Es wird gehüpft, dynamisch gedehnt und mittels Bällen und Rollen das Bindegewebe geschmeidig gemacht.  Überzeuge dich selbst und probiere es aus. 🙂

Hier findest du einen interessantes Video zum Thema Faszien.

Faszienbälle & Faszienrolle

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