Aerial Yoga

Diesen Monat nahm ich wieder an einem Aerial Yoga Kurs in Euskirchen teil. Aerial Yoga verbindet Elemente des klassischen Yogas mit Übungen aus der Luftakrobatik. Praktiziert wird in einem Nylontuch, welches an zwei Haken an der Decke befestigt wird. Diese Tücher werden auch in akrobatischen Shows, wie z.B. dem Cirque du Soleil, eingesetzt. Dabei gibt man sein Körpergewicht in vielen Übungen ganz an das Tuch ab und kommt so in die Schwerelosigkeit.

Nachdem man anfangs erst einmal Vertrauen in das Tuch gewinnen muss (hält es mich auch wirklich fest & sicher?) und sich kurz überwinden muss kopfüber zu hängen, ist es traumhaft schön und entspannend zugleich, durch die Übungen zu fließen bzw. zu schweben. Besonders die Umkehrstellungen sind super entlastend für Rücken und Bandscheiben.

Das Tuch hilft Anfängern besser in manche Yoga Stellungen zu kommen und eröffnet auch Fortgeschrittenen eine neue Dimension des Yoga kennenzulernen.

Ich war gleich von Anfang an so begeistert vom Aerial Yoga, dass ich mir ein Tuch in meinem privaten Übungsraum in Weilerswist angeschafft habe und es täglich in meine Übungen integriere.

 

Yoga Conference Köln 2017

Dieses Jahr habe ich zum ersten Mal an der Yoga Conference in Köln teilgenommen. Sie fand an einem sonnigen Tag im Mai im Pullmann Hotel Köln statt. Zahlreiche Yogafans aus dem In- und Ausland kamen um Kurse bei namenhaften Yogalehrern zu belegen. Ich freute mich besonders mein langjähriges Vorbild in der Kursgestaltung, Luna Schmidt von Body Mind Spirit aus Zürich (siehe Foto unten), zu sehen. Schon vor 10 Jahren beeindruckten mich ihre gut durchdachten und effektiven Fitness- DVDs. Auch die Kursstunde von Patrick Broome fand ich sehr schön und nachhaltig.

Es war ein interessantes Erlebnis einmal mit über 100 Personen in einem Raum Yoga zu praktizieren. Auch wenn ich sonst froh bin mit kleinen Gruppen zu trainieren, da so individueller auf die Kursteilnehmer eingegangen werden kann. Als Anfänger sollte man daher lieber nicht direkt auf eine große Conference gehen, sondern sich zuvor von einem erfahrenen Lehrer in das komplexe Thema einführen lassen.

Nach 5 Yogastunden à 90 min. machte ich mich an diesem Tag müde (um es genauer zu sagen: fix und fertig ;-)), aber glücklich auf den Heimweg. Ich bin sehr dankbar für diesen spannenden Tag und die damit verbundenen neuen Eindrücke!